Eigentlich haben sich die Winterthurer das ganze etwas anders vorgestellt. Der erste Streich und niemand sagt etwas bis der Schiedsrichter die Hand ausstreckt und eine Nummer anzeigt. Mit viel Zuversicht fand das letzte Spiel in Eriswil statt. Der Gastgeber war vor dem Spiel in der glücklichen Lage von sich zu sagen, in der Poleposition für den Aufstieg zu stehen. Bei leichtem Gegenwind starteten die Emmentaler mit diesem langen Streich in den 18er welcher eben nie gesehen wurde und knickten so die ersten Hoffnungen. Danach konnten sich die Ostschweizer verbessern und alles abwehren. Am Bock wurde dann nochmals richtig Druck gemacht. Viele gut getroffene Hornusse waren die Folge. Winterthur nahm dem Gegner fast 50 Punkte ab. Wieder im Ries war alles wie vorher, alles wurde gesehen und abgewehrt und so die Spannung aufrechterhalten. Wieder am Bock klappte es wieder so gut. Aber auch die Gastgeber hatten ihr Handwerk im Griff und wehrten alle Hornusse ab und konnten sich so den Aufstieg in die Nationalliga B sichern.

 

Eriswil A                     0Nr. 1016 Punkte

Winterthur                 1Nr. 1119 Punkte



Einzel:

Marco Schwab 84 Punkte, Manuel Lienhard 83, Robi Diethelm 79, Beat Trachsel 76, Dani Diethelm 73 Punkte.

Im letzten Heimspiel der Meisterschaft wurde Huttwil empfangen. Das Wetter zeigte sich sehr durchzogen. Alles ausser Regen stand an. Winterthur begann gut und es gab viele Treffer. 
Der Himmel veränderte sich ständig und machte es dem Gast nicht einfach die Hornusse zu sichten und abzuwehren.
Die 542 Punkte zur Hälfte waren gut aber noch nicht überragend. Huttwil zeigte am Bock ebenfalls eine gute Leistung und auch die Einheimischen hatten Mühe mit der Sicht. Einige Hornusse wurden sehr spät gesehen. Aber gemeinsam gelang es, alles abzuwehren. Die Gäste hatten zu diesem Zeitpunkt nur 18 Punkte Rückstand. Nach dem neuerlichen Wechsel gelang es den Einheimischen die Leistung zu halten. Nur sechs Punkte wurden weniger geschlagen. Die Emmentaler konnten sich mit einer gelungenen Abwehr schon vorzeitig ihren Ligaerhalt sichern. Die Winterthurer hatten dies natürlich auch im Sinn und es verlangte nochmals ganze Konzentration im Ries. Mit dem letzten Schlag war es auch für die Winterthurer sicher, dass sie auch im nächsten Jahr in der ersten Liga spielen werden. Im letzten Spiel am nächsten Samstag können die Winterthurer noch in den Aufstiegskampf als Spielverderber eingreifen.


Winterthur                        0Nr. 1075 Punkte

Huttwil                              0Nr. 1026 Punkte



Einzel:

Manuel Lienhard 81 Punkte, Marco Schwab 79, Florian Nussbaumer 70, Beat Trachsel 69, Heinz Aeschbacher 67 Punkte.

Den Hornussern war klar, dass dieses neunte Spiel gewonnen werden musste. Zu nah ist der Abstieg. Mit der guten Einstellung und dem nötigen Biss wurde bei trockenen aber vor allem im zweiten Umgang starkem Gegenwind gekämpft.

Die Gastgeber Hergiswil starteten nicht schlecht. So waren nur ganz wenige Streiche unter der zehn. Winterthur konnte alles abwehren. Nicht so die Luzerner. Bereits der fünfte Streich musste unterstrichen werden. Dieser schnelle Streich wurde zu spät gesehen und fand die Lücke in der Abwehr. Beim Schlagen taten sich die Winterthurer aber auch schwer. Etliche Streiche wurden nicht optimal getroffen. Bei Hälfte lagen die Ostschweizer 30 Punkte voraus. Nun galt es das Spielfeld sauber zu halten und die vier Rangpunkte zu sichern. Es gelang mit einem tollen Einsatz aller Spieler. 
Am Bock wurde nochmals dem Wind Paroli geboten. So war manch einer enttäuscht über die Länge die ihm notiert wurde.

Die vier Rangpunkte geben ein wenig mehr Sicherheit, aber ganz ist die Mannschaft noch nicht gerettet.



Hergiswil am Napf      1Nr. 929 Punkte

Winterthur                   0Nr. 985 Punkte



Einzel:

Manuel Lienhard 73 Punkte, Marco Schwab 68, Beat Trachsel 66, Heinz Aeschbacher 62, Adrian Aeschbacher 61 Punkte.

Das achte Spiel führte die Hornusser nach Affoltern im Emmental. Der Wind kam aus der richtigen Richtung und begünstigte die gut getroffenen Hornusse. Der Gegner begann sehr stark und hatte wenig Fehlstreiche zu verzeichnen. Ein Hornuss kam dann ein wenig schnell und flacher als sonst und wurde zu spät gesehen und auch eingeschätzt. Eine Nummer zu viel. Danach wurde alles abgewehrt. Beim Bock konnten die Winterthurer mithalten. Erst gegen Schluss des Umganges gab es eine Baisse und so fehlten bei der Hälfte gerade mal 14 Punkte. Nun waren die Ostschweizer wieder im Ries und nach wenigen Spielern kam der grosse Regen. Ein Unterbruch von 40 Minuten musste eingeschaltet werden. Danach hatten die Gastgeber Mühe wieder ins Spiel zu finden und sofort fehlte die Länge in den Streichen. Die Riesarbeit wurde nun fehlerfrei erledigt. Nun konnten die Winterthurer am Bock nochmals aufdrehen und auf einen Fehler des Gegners hoffen. Diesen Gefallen machten sie uns aber nicht. Winterthur gewann noch einen Punkt für die bessere Schlagleistung. Mit diesem Resultat sind die Winterthurer wieder im Abstiegsstrudel drin.

Rüegsau-Affoltern      0Nr. 1099 Punkte

Winterthur                 1Nr. 1165 Punkte



Einzel:

Marco Schwab 86 Punkte, Robi Diethelm 82, Hansueli Bögli 81, Florian Nussbaumer 79, Manuel Lienhard 71,Urs Berger 68 Punkte.

Im siebten Spiel der Meisterschaft reisten die Winterthurer Hornusser nach Zielebach. Der aktuelle Tabellenführer der Gruppe ist noch ohne Verlustpunkt. Die Winterthurer waren bereit diese Herausforderung anzunehmen und diesem Team die erste Niederlage zuzufügen. Bei leichtem Nieselregen konnten die Gegner nicht richtig überzeugen. Winterthur zeigte eine gute Abwehrleistung, obwohl die Hornusse durch den Seitenwind die Flugbahn oft einige Meter weit verliessen.

Winterthur gelang es am Bock nicht die zuletzt gezeigten Leistungen abzurufen. Zu viele Fehlstreiche verhinderten einen Vorsprung herauszuholen. Gerlafingen hatte einmal Glück als ein Hornuss in der Eins zu Boden ging und per Schnur gemessen werden musste. Dann waren sie aber Herr der Lage. In der Halbzeit lag Winterthur 13 Punkte zurück. Auch in Durchgang drei und vier konnten die Gastgeber nicht aufrufen was möglich ist. Winterthur hatte die Möglichkeit um das Blatt zu drehen. Nun waren andere Spieler an der Reihe die Hoffnung auf einen Sieg zu vermasseln. Am Schluss fehlten lediglich 11 Punkte zum Sieg. Zwei Drittel der Spieler von Winterthur hätten das alleine machen können.



Gerlafingen-Zielebach B 0Nr 1020 Punkte

Winterthur                      0Nr 1009 Punkte



Einzel:

Marco Schwab 77 Punkte, Manuel Lienhard 72, Beat Ramseier 62, Fabian Abplanalp 61, Dani Diethelm 60 Punkte.