Im Heimspiel nach der Pfingstpause konnten die Winterthurer überzeugen. Bei idealen Bedingungen war das Team von Anfang an motiviert und hatte auch beim Schlagen viele Treffer. Die Gäste aus Langenthal suchten die Hornusse am blau weissen Himmel und wehrten alles ab. Die gute Stimmung vom Abschlag wurde mitgenommen ins Ries und so gelang es auch den Einheimischen alle Hornusse des Gegners abzuwehren. Es war für beide Mannschaften schwer den Hornuss am hellen Himmel zu finden und abzuwehren.

Bei Spielhälfte konnten die Winterthurer einen schönen Vorsprung von gut 50 Punkten verzeichnen. Und die gute Schlagleistung konnte nochmals abgerufen werden. Eine leichte Steigerung führte dazu, dass erstmals in diesem Jahr die 1100 Punktemarke übertroffen wurde. Nun galt es mit guter Abwehrarbeit die vier Rangpunkte heimzufahren. Schoren steigerte sich gegenüber Durchgang eins. Winterthur lies im Ries nichts zu und sicherte sich erstmals die vier dringend benötigten Rangpunkte.



Winterthur                        0Nr. 1104 Punkte

Schoren                           0Nr. 1042 Punkte



Einzel:

Marco Schwab 78 Punkte, Robi Diethelm und Manuel Lienhard je 74, Florian Nussbaumer 72, Roger Marthaler 71 Punkte.

In einem vorgezogenen Meisterschaftsspiel war Aeschi aus dem Solothurner Wasseramt zu Gast. Das Team hat sich stark verjüngt und sollte auf Grund der bisherigen Resultate nicht an die Heimmannschaft herankommen. Winterthur startete gut in die Partie. Der zu Beginn sehr helle Himmel tat das seinige dazu. Bereits der zweite Streich wurde vom Gegner nie gesehen und fiel unabgetan im Spielfeld. Aber auch Punktemässig sah es besser aus als in den letzten Partien. Aeschi hielt danach dicht und am Bock konnten sie nicht mithalten. Aber das Spiel besteht eben nicht nur aus schlagen sondern zuerst wird die Abwehr bewertet, und da haben die Einheimischen von einer jungen Spielerin des Gegners gleich zwei Nummern eingefangen. Beide Streiche waren schnell und ganz flach. Normalerweise, wenn du genau dort stehst nimmst du die mit der Schindel, aber sehen reagieren und dann noch das nötige Glück innerhalb von zwei Sekunden hat am Samstag gefehlt. Mit diesen zwei Nummern im Rucksack ging es wieder zum Bock. Dort konnten die beiden Umgänge mit nochmals über 500 Punkten absolviert werden. Da die Sicht merklich besser wurde, hatten beide Mannschaften keine Probleme mehr das Ries sauber zu halten.

Die Gastgeber erhielten noch einen Rangpunkt für die bessere Schlagleistung.    



Winterthur       2Nr. 1030 Punkte

Aeschi A         1Nr.  800 Punkte



Einzel:

Manuel Lienhard 79 Punkte, Marco Schwab 76 Robi Diethelm und Dani Diethelm je 75,Heinz Aeschbacher 69 Punkte.

Im dritten Spiel der Meisterschaft kam mit Tenniken BL ein Aufsteiger ins Dättnau. 
Bei garstigen Bedingungen und feinem Dauerregen taten sich beide Mannschaften schwer. Winterthur kam beim Schlagen gar nicht in die Gänge. Viele Hornusse wurden schlecht getroffen. Einer dieser schlecht getroffenen Hornusse war dann auch Schuld für die erste Nummer im Spiel. Die 456 Punkte beim ersten Wechsel waren nicht berauschend und zeigten die Schwierigkeiten der Einheimischen. Der Gast konnte sich ebenfalls nicht besser in Szene setzen und lag bereits 50 Punkte zurück. Nach dem Wechsel wurde es nur minim besser und Tenniken kassierte eine zweite Nummer. Winterthur wollte mit einer sauberen Abwehrleistung die bereitliegenden vier Rangpunkte holen. Aber ein etwas schneller Hornuss wurde nicht abgewehrt und reduzierte die Rangpunkte auf zwei. Die Meisterschaftsrangliste zeigt die Winterthurer auf dem ungemütlichen zweitletzten Rang.




Winterthur                        1Nr.  946 Punkte

Tenniken                          2Nr.  878 Punkte



Einzel:

Manuel Lienhard 73 Punkte, Marco Schwab 72, Beat Trachsel 68, Hansueli Bögli und Adrian Aeschbacher je 66 Punkte.

Das zweite Spiel der Meisterschaft führte uns einmal mehr nach Rütschelen. Das Wetter machte heute nicht mit. Kurz nach dem Start, noch trocken wurde es kurz hell und ein Hornuss wurde nie gesehen und passte genau zwischen zwei Spieler, ein Hechtsprung konnte das Malheur nicht verhindern. Dann setzte Regen ein welcher mal stärker mal weniger vor allem das Schlagen behinderte. Rütschelen konnte nicht vollends überzeugen. Aber es sollte sich zeigen, dass es auch den Gästen nicht besser ergehen wird. Am Bock konnte die Ersatzgeschwächte Winterthurer Equipe überhaupt nicht überzeugen. Viele Streiche waren schlecht getroffen. Der Rückstand betrug nur 18 Punkte. Mit dem Wechsel stoppte der Regen kurz sein Tun und die Gastgeber wussten diese Offerte zu nutzen. Viel regelmässiger kamen die Hornusse geflogen welche Winterthur alle abwehren konnte. Beim letzten Wechsel kam der Regen zurück. Nicht alle Spieler konnten damit umgehen. Wieder waren zu viele Fehlversuche zu verzeichnen. Es harzte und somit war die Niederlage die logische Folge davon.



Rütschelen                     0Nr. 936 Punkte

Winterthur                       1Nr. 890 Punkte



Einzel:

Robi Diethelm 66 Punkte, Valentin Städeli und Beat Ramseier je 64, Remo Kipp 59, Nicola Malinowski 57 Punkte.

Im ersten Spiel der Meisterschaft kam mit Biberist Dorf ein Meisterschaftsfavorit ins Dättnau. 
Winterthur war gewillt, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Der Start gelang und im Ries hatten die Gäste zum ersten Mal Glück. Winterthur baute zu diesem Moment stark ab und notierte die ersten Nuller oder eben sehr schlecht getroffene Hornusse. Die fehlenden Punkte sollten sich noch rächen. Mit den 489 Punkten nach zwei Ries war niemand zufrieden. Im Ries wurde es für beide Mannschaften immer schwieriger die Hornusse zu finden und abzuwehren. Schuld war zum einen der Wind und zum anderen die Lichtverhältnisse. Biberist konnte sich am Bock mit Regelmässigkeit auszeichnen. So war bei Halbzeit ein Vorsprung von 24 Punkten das Resultat. Das muss aufzuholen sein waren sich die Einheimischen sicher. Aber es kam anders. Wiederum viel zu viele Fehlstreiche prägten den Umgang. Biberist hielt, wenn auch mit Glück dicht und konnte ohne Nummer zum Schlagen wechseln. Dort gelang es ihnen den Vorsprung auszubauen. Winterthur hatte ebenfalls noch Glück und sicherte sich zwei Meisterschaftspunkte.



Winterthur                        0Nr.  964 Punkte

Biberist - Dorf                 0Nr. 1006 Punkte



Einzel:

Marco Schwab 74 Punkte, Dani Diethelm 71, Robi Diethelm und Hansueli Bögli je 65, Beat Trachsel 64 Punkte.