Das achte Spiel führte die Hornusser nach Affoltern im Emmental. Der Wind kam aus der richtigen Richtung und begünstigte die gut getroffenen Hornusse. Der Gegner begann sehr stark und hatte wenig Fehlstreiche zu verzeichnen. Ein Hornuss kam dann ein wenig schnell und flacher als sonst und wurde zu spät gesehen und auch eingeschätzt. Eine Nummer zu viel. Danach wurde alles abgewehrt. Beim Bock konnten die Winterthurer mithalten. Erst gegen Schluss des Umganges gab es eine Baisse und so fehlten bei der Hälfte gerade mal 14 Punkte. Nun waren die Ostschweizer wieder im Ries und nach wenigen Spielern kam der grosse Regen. Ein Unterbruch von 40 Minuten musste eingeschaltet werden. Danach hatten die Gastgeber Mühe wieder ins Spiel zu finden und sofort fehlte die Länge in den Streichen. Die Riesarbeit wurde nun fehlerfrei erledigt. Nun konnten die Winterthurer am Bock nochmals aufdrehen und auf einen Fehler des Gegners hoffen. Diesen Gefallen machten sie uns aber nicht. Winterthur gewann noch einen Punkt für die bessere Schlagleistung. Mit diesem Resultat sind die Winterthurer wieder im Abstiegsstrudel drin.

Rüegsau-Affoltern      0Nr. 1099 Punkte

Winterthur                 1Nr. 1165 Punkte



Einzel:

Marco Schwab 86 Punkte, Robi Diethelm 82, Hansueli Bögli 81, Florian Nussbaumer 79, Manuel Lienhard 71,Urs Berger 68 Punkte.

Im siebten Spiel der Meisterschaft reisten die Winterthurer Hornusser nach Zielebach. Der aktuelle Tabellenführer der Gruppe ist noch ohne Verlustpunkt. Die Winterthurer waren bereit diese Herausforderung anzunehmen und diesem Team die erste Niederlage zuzufügen. Bei leichtem Nieselregen konnten die Gegner nicht richtig überzeugen. Winterthur zeigte eine gute Abwehrleistung, obwohl die Hornusse durch den Seitenwind die Flugbahn oft einige Meter weit verliessen.

Winterthur gelang es am Bock nicht die zuletzt gezeigten Leistungen abzurufen. Zu viele Fehlstreiche verhinderten einen Vorsprung herauszuholen. Gerlafingen hatte einmal Glück als ein Hornuss in der Eins zu Boden ging und per Schnur gemessen werden musste. Dann waren sie aber Herr der Lage. In der Halbzeit lag Winterthur 13 Punkte zurück. Auch in Durchgang drei und vier konnten die Gastgeber nicht aufrufen was möglich ist. Winterthur hatte die Möglichkeit um das Blatt zu drehen. Nun waren andere Spieler an der Reihe die Hoffnung auf einen Sieg zu vermasseln. Am Schluss fehlten lediglich 11 Punkte zum Sieg. Zwei Drittel der Spieler von Winterthur hätten das alleine machen können.



Gerlafingen-Zielebach B 0Nr 1020 Punkte

Winterthur                      0Nr 1009 Punkte



Einzel:

Marco Schwab 77 Punkte, Manuel Lienhard 72, Beat Ramseier 62, Fabian Abplanalp 61, Dani Diethelm 60 Punkte.

Beim Auswärtsspiel in Biglen haben die Winterthurer überzeugt. Das nasskalte Wetter zu Beginn des Spieles hemmte den Gegner seine Schlagstärke zu zeigen. Viele nicht optimal getroffene Streiche bei Gegenwind bringen nicht die Punkte die man gewohnt ist. Die Gäste aus Winterthur hatten ganz zu Beginn Mühe die Hornusse zu finden. Aber alles wurde abgewehrt. 
Am Bock gelingt den Ostschweizer eine ausgezeichnete Vorstellung. Mit nur zwei Streichen unter der zehn nahmen sie dem Gegner über 40 Punkte ab. Auch liessen die Emmentaler einen Streich fallen.
Die Winterthurer mussten also das Ries sauber halten um das Punktemaximum einzufahren. Biglen konnte sich am Bock ganz wenig steigern. Im Ries wurde souverän verteidigt und alles gemeinsam abgetan. Die vier Rangpunkte waren sicher! Nun änderte auch noch das Wetter. Kurz blauer Himmel und schon war eine zweite Nummer im Ries. Diesen Hornuss haben die Bigler nie gesehen. Nun wurde auch der Gegenwind weniger und dies haben die Winterthurer ausgenützt. Beim Gegner wurden nochmals zwei Nummern notiert.



Biglen - Arni                    4Nr. 1014 Punkte

Winterthur                       0Nr. 1127 Punkte



Einzel:

Manuel Lienhard 77 Punkte, Florian Nussbaumer 71, Marco Schwab und Beat Trachsel je 70, Adrian Aeschbacher 69 Punkte.

Im Heimspiel nach der Pfingstpause konnten die Winterthurer überzeugen. Bei idealen Bedingungen war das Team von Anfang an motiviert und hatte auch beim Schlagen viele Treffer. Die Gäste aus Langenthal suchten die Hornusse am blau weissen Himmel und wehrten alles ab. Die gute Stimmung vom Abschlag wurde mitgenommen ins Ries und so gelang es auch den Einheimischen alle Hornusse des Gegners abzuwehren. Es war für beide Mannschaften schwer den Hornuss am hellen Himmel zu finden und abzuwehren.

Bei Spielhälfte konnten die Winterthurer einen schönen Vorsprung von gut 50 Punkten verzeichnen. Und die gute Schlagleistung konnte nochmals abgerufen werden. Eine leichte Steigerung führte dazu, dass erstmals in diesem Jahr die 1100 Punktemarke übertroffen wurde. Nun galt es mit guter Abwehrarbeit die vier Rangpunkte heimzufahren. Schoren steigerte sich gegenüber Durchgang eins. Winterthur lies im Ries nichts zu und sicherte sich erstmals die vier dringend benötigten Rangpunkte.



Winterthur                        0Nr. 1104 Punkte

Schoren                           0Nr. 1042 Punkte



Einzel:

Marco Schwab 78 Punkte, Robi Diethelm und Manuel Lienhard je 74, Florian Nussbaumer 72, Roger Marthaler 71 Punkte.

In einem vorgezogenen Meisterschaftsspiel war Aeschi aus dem Solothurner Wasseramt zu Gast. Das Team hat sich stark verjüngt und sollte auf Grund der bisherigen Resultate nicht an die Heimmannschaft herankommen. Winterthur startete gut in die Partie. Der zu Beginn sehr helle Himmel tat das seinige dazu. Bereits der zweite Streich wurde vom Gegner nie gesehen und fiel unabgetan im Spielfeld. Aber auch Punktemässig sah es besser aus als in den letzten Partien. Aeschi hielt danach dicht und am Bock konnten sie nicht mithalten. Aber das Spiel besteht eben nicht nur aus schlagen sondern zuerst wird die Abwehr bewertet, und da haben die Einheimischen von einer jungen Spielerin des Gegners gleich zwei Nummern eingefangen. Beide Streiche waren schnell und ganz flach. Normalerweise, wenn du genau dort stehst nimmst du die mit der Schindel, aber sehen reagieren und dann noch das nötige Glück innerhalb von zwei Sekunden hat am Samstag gefehlt. Mit diesen zwei Nummern im Rucksack ging es wieder zum Bock. Dort konnten die beiden Umgänge mit nochmals über 500 Punkten absolviert werden. Da die Sicht merklich besser wurde, hatten beide Mannschaften keine Probleme mehr das Ries sauber zu halten.

Die Gastgeber erhielten noch einen Rangpunkt für die bessere Schlagleistung.    



Winterthur       2Nr. 1030 Punkte

Aeschi A         1Nr.  800 Punkte



Einzel:

Manuel Lienhard 79 Punkte, Marco Schwab 76 Robi Diethelm und Dani Diethelm je 75,Heinz Aeschbacher 69 Punkte.